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Energienews


Synthetische Kraftstoffe sind die Zukunft, doch nicht für alles (16.06.2021)

Synthetische Kraftstoffe sollen dem Klimawandel entgegenwirken. Das Prinzip beruht auf der Energieträgergewinnung durch Energiezufuhr.

Doch wie sieht das genau in der Praxis aus? Indem man normalen Kraftstoff synthetische Kraftstoffzusätze hinzufügt, die durch erneuerbare Energie oder Biomasse erzeugt wurde.

Zum Beispiel lässt sich mittels Elektrolyse Wasserstoff aus Wasser gewinnen. Wasserstoff ist jenes Element, welcher in der Sonne ständig zu Helium fusioniert wird.

Die Energie, die mittels Verbrennung frei wird, ist jedoch nicht ansatzweise so hoch wie die bei der Fusion freiwerdenden Energie. Dennoch ist es genug, um auch schwerere Fahrzeuge anzutreiben. Das Problem: Wegen der niedrigeren Energiedichte ist dieser Kraftstoff noch nicht für den Flugverkehr tauglich. Es müssten sehr große Tanks mitgenommen werden, die den Platz für Passagiere und Fracht aber erheblich einschränken würden. Außerdem ist dieser Kraftstoff nicht sehr stabil. Wer unvorsichtig mit Wasserstoff umgeht, kann viel Zerstörungspotenzial entfesseln.

Anders sieht es bei Krafstoffzusätzen via Biomasse aus. Hier werden Abfälle der Landwirtschaft in großen Tanks vermentiert. Das Methan und weitere Gase können dann durch Raffinierung gewonnen und dem Heizöl oder Kraftstoff beigemischt werden, ohne das es zu Problemen mit dem Verbrennungsmotor oder Heizanlage kommt.

Mit gestrecktem Kraftstoff ist die Belastung des Klimas durch Kohlenstoffdioxid zumindest verringert. Weitere Alternativen und Substitute werden aber in den kommenden Jahren definitv noch folgen.

 

Quelle: Presse Atrego

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